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Besonders die internationalen Erfolgssorten wie "Merlot", "Cabernet Sauvignon", Chardonnay und noch ein dutzend andere Rebsorten haben in Italien Fuß gefasst und andere Sorten verdrängt. Dabei besitzt Italien eine unerschöpfliche Vielfalt alter, einheimischer Rebsorten. Diese Rebsorten nennt man in der Weinfachsprache "autochthon".
Autochthon heißt so viel wie: bodenständig, eingeboren (Gegensatz: allochthon). Autochthone Sorten gehören im Gegensatz zu den internationalen Sorten untrennbar zu ihren Gebieten. Sie haben sich oft über Jahrhunderte an die Bedingungen ihrer Umgebung angepasst.
Neben den bekannten autochthonen Rebsorten wie Nebbiolo (aus dem Piemont), Sangiovese (aus der Toskana), Verdicchio (aus den Marken) gibt es unzählige weitere wenig verbreitete Rebsorten, die nur in kleinen Gebieten vorkommen und existieren können. Denn sie stellen hohe Ansprüche an bestimmte Bodeneigenschaften oder Klimabedingungen. In der Biologie und Ökologie werden nur in einem bestimmten Gebiet vorkommende Arten auch "endemisch" genannt.
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