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Barolo ist ein kleines Städtchen in der Langhe, doch der Wein machte den Ort weltweit bekannt, obwohl er lange ein Schattendasein fristete. Doch in den 80er Jahren gab es im italienischen Weinbau eine Wende. Man schenkte einigen einheimischen Weinen hoher Qualität wieder vermehrt Aufmerksamkeit und so stieg die Produktion des Barolo wieder an. Seit 1966 hat der Wein die Qualitätsstufe DOC und seit 1980 hat er Italiens höchste Auszeichnung DOCG erlangt. Der Barolo ist keine Cuvée wie viele andere bekannte italienische Weine. Er wird einzig aus der einheimischen Nebbiolo-Traube erzeugt, die nirgendwo sonst so gut wie hier gedeiht. Die Rebsorte transportiert besonders gut die Bodeneigenschaften in das Glas.
Als "Barolo bianco" wird der Arneis bezeichnet, der am linken Ufer des Flusses Tanaro wächst. Die weiße Rebsorte ist sehr alt, hat wenig Säure und wurde schon im 15. Jahrhundert angebaut. In den 90er Jahren glaubte man die Rebe schon ausgestorben, bis man sie wieder entdeckte. In den letzten Jahren genießt der Wein aus dieser Traube wieder hohe Aufmerksamkeit und so erfolgte auch im Jahr 2004 die DOCG-Klassifizierung.
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Azienda Agricola Bric Cenciurio
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Der kleine Weinbetrieb hat erst seit einigen Jahren seinen Sitz in Barolo. Früher wurde der Wein in Magliano Alfiere, einem Ort in der Gemeinde Roero erzeugt. Von dort kommen auch heute noch die Barbera-Trauben. Der Name Bric Cenciurio kommt von einem kleinen Hügelzipfel in Castellinaldo, wo auch der Arneis kultiviert wird. Der Betrieb ist in Familienbesitz: Die Mamma Fiorella Pittatore, ihre zwei Söhne Alessandro und Alberto und der Onkel Carlo Sacchetto bewirtschaften heute gemeinsam die 12 Hektar Weinberge. Der jährliche Ertrag von etwa 40.000 Flaschen besteht aus den Sorten Barbera d'Alba superiore (in Barriques gereift), Birbet, Langhe Nebbiolo, Roero Arneis, Langhe Rosso und Barolo. Der Weinbau wird mit großem Respekt gegenüber der Natur und mit traditionellen Methoden betrieben.
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